The Science
Behind.
Entdecken Sie die wissenschaftliche Grundlage unserer Arbeit. Hier finden Sie eine Auswahl an fachlich geprüften Studien und Publikationen, die unsere Forschung zu Mikrobiom, präventiver Zahnmedizin und innovativen probiotischen Lösungen unterstützen.
Oral Health as a Key to OVERALL Health
Eine aktuelle Nature-Studie zeigt deutlich: Der Mund spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit des gesamten Körpers. Speichel und Plaque enthalten besonders viele Hinweise darauf, wie es unserem Organismus geht – oft sogar früher als andere Körperstellen.
Veränderungen im oralen Mikrobiom können Entzündungen auslösen und stehen in Zusammenhang mit einer Vielzahl von Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Atherosklerose, Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Fettleber und das Metabolische Syndrom, autoimmune Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose oder Hashimoto, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, Gelenkerkrankungen wie Arthrose sowie Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Auch bestimmte Krebsarten wie Leber-, Magen- und Darmkrebs sowie schwere Infektionen wie Sepsis können durch eine gestörte Mundflora begünstigt werden.
Die im Mund lebenden Bakterien beeinflussen wichtige Prozesse wie Entzündungen oder die Regulation von Blutdruck und Blutzucker und können so systemische Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Zudem zeigt die Studie, dass viele Resistenzgene gleichzeitig im Mund, im Darm und auf der Haut vorkommen. Eine gute Mundgesundheit kann daher dazu beitragen, die Ausbreitung resistenter Keime einzudämmen und entzündliche Prozesse zu reduzieren.
Gleichzeitig eröffnet die Forschung neue Chancen für die Zukunft – etwa Speicheltests zur Früherkennung oder gezielte probiotische und postbiotische Ansätze, die sowohl oral als auch systemisch wirken können.
Das Wichtigste in Kürze: Ihr Mund ist ein empfindlicher Spiegel Ihrer Allgemeingesundheit – und ein zentraler Ansatzpunkt, um Gesundheit ganzheitlich zu verstehen, zu schützen und zu stärken.
Your Mouth as a Window into Whole-Body Health
Die IMAGINE-Studie zeigt: Der Mund spiegelt nicht nur lokale, sondern auch systemische Gesundheit wider. Speicheltests könnten künftig eine frühzeitige, nicht-invasive Diagnose von Darmerkrankungen wie Colitis ermöglichen – als Alternative zu aufwendigen Stuhlproben.
Chronische Veränderungen im oralen Mikrobiom stehen in engem Zusammenhang mit systemischer Entzündung und Darmgesundheit. Eine konsequente Mundhygiene und gezielte Behandlung oraler Entzündungen könnten so das Risiko für Darm- und andere chronische Erkrankungen senken.
Individuelle orale Mikrobiom-Profile bilden die Basis für personalisierte Probiotika- oder Postbiotika-Therapien, die Mund- und Darmflora gezielt modulieren und Entzündungen im gesamten Körper reduzieren können.
Auch Antibiotikastrategien lassen sich optimieren: Da viele Resistenzgene sowohl im Mund als auch im Darm vorkommen, kann eine Mund-Resistom-Analyse helfen, die Ausbreitung multiresistenter Keime zu minimieren.
Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer interdisziplinären Versorgung: Zahnärzt:innen und Gastroenterolog:innen können gemeinsam orale Marker in Diagnostik und Therapie integrieren. Ein „One-Health“-Ansatz ermöglicht so eine ganzheitliche, mikrobombasierte Vorsorge und Behandlung.
Additional peer-reviewed scientific studies
[1] Rupf S, Laczny CC, Galata V, Backes C, Keller A, Umanskaya N, et al. (2018). Comparison of initial oral microbiomes of young adults with and without cavitated dentin caries lesions using an in situ biofilm model. Scientific Reports, 8(1), 14010. DOI: 10.1038/s41598-018-32361-x
[2] Belstrøm D, Sembler-Møller ML, Grande MA, Kirkby N, Cotton SL, Paster BJ, et al. (2017). Microbial profile comparisons of saliva, pooled and site-specific subgingival samples in periodontitis patients. PLOS ONE, 12(8), e0182992. DOI: 10.1371/journal.pone.0182992
[3] Wolff D, Frese C, Schoilew K, Dalpke A, Wolff B, Boutin S. (2019). Amplicon-based microbiome study highlights the loss of diversity and the establishment of a set of species in patients with dentin caries. PLOS ONE, 14(7), e0219714. DOI: 10.1371/journal.pone.0219714
[4] Helbig R, Hannig M, Basche S, Ortgies J, Killge S, Hannig C, et al. (2022). Bioadhesion on Textured Interfaces in the Human Oral Cavity—An In Situ Study. International Journal of Molecular Sciences, 23(3), 1157. DOI: 10.3390/ijms23031157
[5] Gund MP, Rupf S, Hannig M, Hannig C. (2022). Oral hygiene knowledge versus behavior in children: A questionnaire‐based, interview‐style analysis and on‐site assessment of toothbrushing practices. Clinical and Experimental Dental Research, 8(3), 730-741. DOI: 10.1002/cre2.607
[6] Belstrøm D, Holmstrup P, Bardow A, Kokaras A, Fiehn NE, Paster BJ. (2016). Temporal Stability of the Salivary Microbiota in Oral Health. PLOS ONE, 11(1), e0147472. DOI: 10.1371/journal.pone.0147472
[7] Belstrøm D, Paster BJ, Fiehn NE, Bardow A, Holmstrup P. (2016). Salivary bacterial fingerprints of established oral disease revealed by the Human Oral Microbe Identification using Next Generation Sequencing (HOMINGS) technique. Journal of Oral Microbiology, 8, 30170. DOI: 10.3402/jom.v8.30170
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